JavaScript scheint in Ihrem Browser deaktiviert zu sein. Um unsere Website in bester Weise zu erfahren, aktivieren Sie Javascript in Ihrem Browser.
Produkt des Jahres: Amrit Kalash
Der Klassiker: Vata Tee, Bio
Für Ihr Verdauungsfeuer: Agni Queen, Bio
Ayurvedisches Highlight: Eisen Rasayana
Erfrischende Hautpflege: Pflegecreme Pitta
Ghee (geklärte Butter) ist in Indien unverzichtbar. Der Ayurveda betrachtet es als Rasayana.
Im Gegensatz zu den meisten im Ausschmelzverfahren hergestellten Butterschmalzen, die laut EU-Butterschmalz-Verordnung auch als Ghee bezeichnet werden dürfen, wird authentisches Ghee unter ayurvedischen Gesichtspunkten ausschliesslich im Siedeverfahren hergestellt. D.h., Butter wird schonend gekocht, wodurch sich die Kohlenhydrate (z.B. Lactose und Galactose) und die Eiweisse (grösstenteils Casein), die sich in der Milch / Butter befinden, vom Fett trennen und abgeschöpft werden können. Übrig bleibt das reine Fett der Butter. Ghee erhält durch diesen Kochvorgang das typische nussige Aroma und ist wesentlich länger haltbar als Butterschmalz.Beim Ausschmelzverfahren wird Butter bei 40° bis 60°C geschmolzen. Durch Zentrifugieren trennen sich Wasser, Milcheiweiss und Milchzucker vom Fett. Danach wird unter Vakuum das Restwasser verdampft.
Obwohl der zur Zeit vorherrschende Fettreduzierungs-Trend die Ansicht vertritt, man würde ohne Fett gesünder leben, sind Fette in guter Qualität notwendig für die Gesundheit von Haut, Nerven und Zellen. Nahrungsmittel, die mit Ghee zubereitet werden, kann der Körper besser aufschliessen und verwerten. Ghee eignet sich auch für Menschen mit Laktoseunverträglichkeit.
Fette können in zwei Hauptkategorien eingeteilt werden: gesättigte und ungesättigte Fette.
Die Verwendung pflanzlicher Öle, z. B. Sonnenblumen-, Distel-, Soja- und Rapsöl, zum Backen und Braten ist nicht zu empfehlen, da diese sehr hitze- und oxidationsempfindlich sind.Pflanzliche Öle kauft man am besten kaltgepresst in Bio Qualität für Salate, Pestos und dergleichen.Natürlich finden auch pflanzliche Öle wie z. B. Olivenöl und Sesamöl, Ölsaaten und Nüsse in der ayurvedischen Küche Verwendung, so dass sich insgesamt eine optimale Komposition verschiedener Fettsäuren ergibt.
Erwähnenswert ist noch Kokosfett, das in der ayurvedischen Küche sehr beliebt ist. Besonders hochwertig und empfehlenswert ist das „Virgin Coconut Öl“ (VCO); es wird äusserst schonend aus frischer Kokosnuss ohne Hitzeeinwirkung, Härtung und chemische Zusätze gewonnen und hat eine Reihe interessanter Eigenschaften. Da es fast ausschliesslich gesättigte Fettsäuren enthält, ist es wie Ghee besonders hitzestabil und damit das ideale Fett für die heisse Küche. Als weiteren Pluspunkt enthält es weder die besonders gesundheitsschädlichen Transfettsäuren noch Cholesterin!
Wichtig bei der Verwendung von Fetten sind die richtige Anwendung, ihr sparsamer Gebrauch, die Beachtung der eigenen Konstitution und die jeweilige Jahreszeit.
Ghee besteht im Gegensatz zu Pflanzenölen überwiegend aus kurzkettigen gesättigten Fettsäuren. Es wird nicht ranzig, oxidiert also nicht und bildet in den Zellen keine Freien Radikale.
Es enthält bis zu 27% einfach ungesättigte Fettsäuren und nur 4-5% mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Da unser Körper sowohl gesättigte als auch ungesättigte Fette benötigt, ist diese Kombination nahezu ideal. Die Absorptionsrate von Ghee liegt bei 96%, das ist die höchste aller Öle und Fette.
Ghee ist leichter verdaulich als andere Fette und Öle und da es basisch verstoffwechselt wird, erhöht sich das Pitta Dosha nicht.Laut Charak Samhita gehört Ghee zu den Lebensmitteln, die täglich verzehrt werden sollten. Seiner Natur nach ist es sattvisch und hat den höchsten Anteil an Ojas (feinstes Produkt der Verdauung).
eindringen kann. Es ist hilfreich bei der Verteilung des Calciums an die Stellen im Körper, wo es gebraucht wird und verhindert die Ansammlung dort, wo es negative Wirkung haben kann